Die Delegation der Vormundschaftsbehörde und auch der vorläufige Vertreter des Erblassers würden die im Herbst 2004 angetroffene administrative und finanzielle Situation als desolat, chaotisch und intransparent beschreiben. Alle Beteiligten seien sich einig gewesen, dass der Erblasser in administrativen und finanziellen Angelegenheiten dringend auf Hilfe angewiesen sei, da er selbst den Überblick seit längerer Zeit verloren habe. Die Vormundschaftsbehörde und der vorläufige Vertreter hätten daraus den Schluss gezogen, dass der Erblasser manipulierbar sei und die Tragweite seines Handelns, insbesondere in Bezug auf sein Vermögen, nicht abschätzen könne.