102 Abs. 1 OR liegt vor, wenn der Gläubiger in unmissverständlicher Weise die unverzügliche Erbringung der fälligen Leistung beansprucht (BGE 129 III 541 f.; BGE 78 I 55; W IEGAND, a.a.O., Art. 102 N 5; W EBER, BK OR, 2000, Art. 102 N 66 m.w.H.). Die blosse Rechnungsstellung genügt dabei den Anforderungen an eine Mahnung nicht (Urteil des Handelsgerichts Aargau vom 11. Dezember 1998, in: SJZ 96/2000, S. 224 f.; SCHWENZER, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, N 69.08; W IEGAND, a.a.