{"Signatur": "BL_KG_001", "Spider": "BL_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2012-05-07", "HTML": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_KG_001_100-2010-1477_2012-05-07.html", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/doc/getAsset?id=d56a6ca4-14f9-4487-873e-360f00050ee3&lang=de&queryLang=De&source=hitlist-search&transactionId=245050947", "Checksum": "5adf99bb6f446a92851e8c3af2b4e93a"}, "PDF": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_KG_001_100-2010-1477_2012-05-07.pdf", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/Content/GetFacsimile?facsimileGuid=77c4f8d5-acd5-42b3-b5d7-cc33c9117201", "Checksum": "becd178912573f0973ef1b39510200ac"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["100 2010 1477", "100 10 1477"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 07.05.2012 100 2010 1477 (100 10 1477)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 07.05.2012 100 2010 1477 (100 10 1477)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 07.05.2012 100 2010 1477 (100 10 1477)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Scheidung"}], "ScrapyJob": "446973/44/2337", "Zeit UTC": "11.04.2026 03:40:13", "Checksum": "7e941238a1e8493947a18c7459349243", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 07.05.2012 100 2010 1477 (100 10 1477)\nRegeste:\nScheidung\n\n II. Güterrecht\nEs seien die Parteien nach Massgabe der folgenden Anträge güterrechtlich auseinanderzusetzen:\n1. Es sei festzustellen, dass der Beklagten an den im Alleineigentum des Klägers stehenden Liegenschaften Parzellen Grundbuch C.____ Nr. 6749, haltend 20 a, überbaut mit Gewerbehaus, Grundbuch C.____ Nr. 1901, haltend 14 a 98 m2, Acker „Weiher\" und Grundbuch C.____ Nr. 1693, haltend 23 a 53 m2, Landwirtschaftsland, keinerlei Rechte zustehen.\n2. Es sei dem Kläger die auf den Namen beider Ehegatten um Grundbuch eingetragene Liegenschaft\nin D.___, Parzelle Grundbuch E.___ Nr. 1372, Hausplatz mit Wohnhaus zu Aneineigentum zuzusprechen.\n3. Es sei das Grundbuchamt E.___ gerichtlich anzuweisen, die auf den Namen beider Ehegatten im\nGrundbuch eingetragene Liegenschaft in D.___, Parzelle Nr. 1372, Grundbuch E.___, Hausplatz\nmit Wohnhaus, zu alleinigem Eigentum des Klägers im Grundbuch einzutragen.\n4.a Es sei festzustellen, dass die auf den Namen der Beklagten im Grundbuch eingetragenen Liegenschaften in C.____, Parzellen Nm. 310 und 420, Grundbuch C.____, wertmässig wie folgt auf die\ngüterrechtlichen Massen zu verteilen sind:\n- 2/3 zu Gunsten des Klägers unter dem Titel Eigengut im Sinne von Art. 154 Abs. 1 aZGB und\n- 1/3 zum verbleibenden Gesamtgut (Errungenschaft).\nb Die seit 24. Januar 1989 neubegründeten Hypothekarschulden, lastend auf Parzelle Nr. 420,\nGrundbuch C.____, seien in vollem Umfang der Beklagten zu überbinden, soweit diese den seinerzeitigen Gesamtbetrag von CHF 2,319 Mio. übersteigen\nc Allfällige auf Parzelle Nr. 310, Grundbuch C.____ lastende Hypothekarschulden seien in vollem\nUmfang der Beklagten zu überbinden.\nd Eventualiter sei festzustellen, dass die Parzelle Nrn. 310 und 420, Grundbuch C.____, samt den\nseit 1989 hieraus angefallenen Liegenschaftserträgen dem Gesamtgut der Parteien gemäss Art.\n215 Abs. 1 aZGB angehören und weder von der einen noch anderen Partei zu Eigengut bei Auflösung des Güterstandes im Sinn von Art. 154 Abs. 1 aZGB beansprucht werden können.\ne Subeventuell seien dem Kläger mindestens CHF 4'732'000.− für seine güterrechtlichen Ansprüche\nin Bezug auf die Parzellen Nrn. 310 und 420 seit deren Erwerb per 1. Juli 1970 bzw. 12. Mai 1981\nbzw. 24. August 1982 bis zum Stichtag 1. Januar 1989 zuzusprechen, bzw. in die Schlussabrechnung entsprechend einzustellen, wobei zu berücksichtigen wäre, dass ein Betrag von einer Million\nFranken bereits als vorbezogen zu gelten hätte.\n\nSeite 7 http://www.bl.ch/kantonsgericht\n5. Es sei die Beklagte zu verpflichten, ihm gestützt auf Ziffer 3 der familienrechtlichen Vereinbarung\nvom 10. Januar 1989 sowie auf Ziffer 1.1. des Vergleichs gemäss Beschluss des Kantonsgerichts\nBaselland vom 12. November 2007 im Verfahren 100 05 125 (2004 0032) CHF 807'625.− nebst\nZins zu 5 % seit dem 1. April 2008 zu bezahlen.\n\nllI. Nachehelicher Unterhalt\nEventuell sei die Beklagte gestützt auf Art. 125 ZGB zu verpflichten, ihm eine lebenslängliche, aktiv\nvererbbare und indexierte Rente im monatlichen und monatlich vorauszahlbaren Betrag von\nCHF 5'000.− zu bezahlen.\n\nIV. Kosten\nAlles unter o/e Kostenfolge zu Lasten der Beklagten/Widerklägerin.\"\n\n14. Mit Schreiben vom 30. Mai 2008 beantragte die Beklagte:\n\n\" 1. Es sei der Garagebetrieb, Parzelle Nr. 6749, sowie die Parzellen Nrn. 1693 und 1901, Grundbuch\nC.____, und das Objekt in D.___ nach den güterrechtlichen Bestimmungen aufzuteilen.\n(…)\n3. Unter o/e Kostenfolge zu Lasten des Klägers.\"\n\n15. Mit Stellungnahme vom 22. Juli 2008 zur Eingabe der Beklagten vom 30. Mai 2008 verlangte der Kläger, dass die gegnerischen Rechtsbegehren abzuweisen seien, soweit sie in Widerspruch der klägerischen Anträge vom 30. Mai 2008 stünden, unter o/e-Kostenfolge.\n\n16. Mit Stellungnahme vom 6. August 2008 zum Schreiben des Klägers vom 30. Mai 2008 begehrte die Beklagte, es seien die Rechtsgehren des Klägers vollumfänglich abzuweisen, unter\no/e-Kostenfolge.\n\n17. Mit undatierter Eingabe (Eingang: 16. September 2009) begehrte der Kläger beim Bezirksgericht Liestal unter anderem:\n\" 1.a Es sei festzustellen, dass die Parzellen Nrn. 420 und 310, Grundbuch C.____, durch den Vergleich\nvom 23. Oktober 2007 nicht rechtsgültig aus der güterrechtlichen Auseinandersetzung im Scheidungsprozess ausgeschieden, sondern in diesen vollumfänglich einzubeziehen sind.\nb Es sei festzustellen, dass die strittigen Parzellen Nrn. 420 und 430, Grundbuch C.____, durch den\nblossen Subjektswechsel im Grundbuch nicht zu Sondergut im Sinn von Art. 190 ff. aZGB wurden.\nc Es sei eine Ausscheidung vorzunehmen, in welchem Umfang die Parzellen Nrn. 420 und 310,\nGrundbuch C.____, dem Gesamtgut gemäss Güterstand der Parteien bzw. seinem Eigengut bzw.\nallenfalls dem Eigengut der Beklagten zuzurechnen sind.\n2. Es sei zum Scheidungszeitpunkt und eventualiter zur Teileinigung im Sinn des Vergleichs vom 23.\nOktober 2007 vorweg das Anhörungs- und Bestätigungsverfahren gemäss Art. 116 i.V.m. Art. 111\nund 112 ZGB durchzuführen.\n\nSeite 8 http://www.bl.ch/kantonsgericht\n3. Es sei dem kantonsgerichtlichen Vergleich vom 23. Oktober 2007 im Sinn von Art. 140 ZGB die\nGenehmigung zu verweigern.\"\n\n"}