{"Signatur": "BL_KG_001", "Spider": "BL_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2012-05-07", "HTML": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_KG_001_100-2010-1477_2012-05-07.html", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/doc/getAsset?id=d56a6ca4-14f9-4487-873e-360f00050ee3&lang=de&queryLang=De&source=hitlist-search&transactionId=245050947", "Checksum": "5adf99bb6f446a92851e8c3af2b4e93a"}, "PDF": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_KG_001_100-2010-1477_2012-05-07.pdf", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/Content/GetFacsimile?facsimileGuid=77c4f8d5-acd5-42b3-b5d7-cc33c9117201", "Checksum": "becd178912573f0973ef1b39510200ac"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["100 2010 1477", "100 10 1477"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 07.05.2012 100 2010 1477 (100 10 1477)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 07.05.2012 100 2010 1477 (100 10 1477)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 07.05.2012 100 2010 1477 (100 10 1477)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Scheidung"}], "ScrapyJob": "446973/44/2337", "Zeit UTC": "11.04.2026 03:40:13", "Checksum": "7e941238a1e8493947a18c7459349243", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 07.05.2012 100 2010 1477 (100 10 1477)\nRegeste:\nScheidung\n\nUrteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht\nvom 7. Mai 2012 (100 10 1477)\n____________________________________________________________________\n\nZivilgesetzbuch\n\nEhescheidung (Güterrechtliche Auseinandersetzung/Unterhaltsbeitrag)\n\nBesetzung Vorsitzender Richter Edgar Schürmann, Richter Dieter Freiburghaus\n(Ref.), Richterin Barbara Jermann Richterich; Gerichtsschreiber\nStefan Steinemann\n\nParteien A.____,\nvertreten durch Advokat Thomas Käslin, Leimenstrasse 4, Postfach\n466, 4003 Basel,\nKläger, Appellant und Anschlussappellat\n\ngegen\n\nB.____,\nvertreten durch Advokat Dr. Thomas Christen, Büchelistrasse/Lindenstrasse 2, Postfach 552, 4410 Liestal,\nBeklagte, Appellatin und Anschlussappellantin\n\nGegenstand Scheidung\nAppellation gegen das Urteil des Bezirksgerichts Liestal vom 9. September 2010\n1. A.____ (nachfolgend: \"Kläger\", \"Appellant\" oder \"Anschlussappellat\") und B.____ (nachfolgend: \"Beklagte\", \"Appellatin\" oder \"Anschlussappellantin\") heirateten am 27. Juli 1973 in\nC.____. Der Ehe sind keine Kinder entsprossen. Die Ehegatten schlossen am 23. Mai 1973\neinen Ehe- und Erbvertrag. Darin wählten sie im internen Verhältnis den Güterstand der Gütergemeinschaft gemäss den damaligen Art. 215 ff. ZGB. Dritten gegenüber nahmen sie die Güterverbindung an. Seit dem 8. Dezember 1988 leben sie getrennt. Mit der familieninternen Vereinbarung vom 10. Januar 1989 bestimmten sie, dass das Einfamilienhaus an der ____strasse\n4 in C.____ (Parzelle Nr. 310, Grundbuch C.____) durch Schenkung des hälftigen Anteils des\nKlägers an die Beklagte übergehe, sodass die ganze Liegenschaft mit Nutzen, Rechten und\nVerpflichtungen auf den Namen der Beklagten laute, und die drei Mehrfamilienhäuser an der\nGeneral ____strasse 20-22/____strasse in C.____ (Parzelle Nr. 420, Grundbuch C.____) kaufvertraglich an die Beklagte übergingen, sodass sie ab 1. Januar mit Nutzen und Gefahr auch für\nalle Kosten aufkommen müsse. Daraus ergebe sich eine Schuldsumme gegenüber dem Kläger\nvon CHF 700'000.−, die vorderhand in der fraglichen Parzelle angelegt bleibe. Solange die\nSumme dort angelegt bleibe, sei das Guthaben des Klägers mit 6 % jährlich oder CHF 42'000.−\npro Jahr zu verzinsen.\n\n2. Mit Eingabe vom 24. Juli 1989 reichte der Kläger beim Bezirksgericht Arlesheim eine Scheidungsklage gegen die Beklagte ein. Mit Klagebegründung vom 21. Februar 1992 stellte er folgende Rechtsbegehren:\n\" 1. Die Ehe der Parteien sei gemäss Art. 137 und Art. 142 ZGB zu scheiden.\n2. Die Widerklage sei vollumfänglich abzuweisen.\n3. In güterrechtlicher Hinsicht sei durch die Bezirksschreiberei Arlesheim ein Inventar betreffend das\nvoreheliche und das aktuelle eheliche Vermögen aufzunehmen und die güterrechtliche Auseinandersetzung sei ad separatum zu verweisen. Ausserdem sei die ad separatum verwiesene güterrechtliche Auseinandersetzung mit dem Verfahren A 89/886 III zusammenzulegen.\n4. Für den Fall, dass nicht nach Ziffer 3 verfahren und die güterrechtlichen Nebenfolgen zusammen\nmit dem Scheidungspunkt beurteilt würden, sei zur Begründung der nachfolgenden Begehren Ziffern 5-13 eine neue Frist zu setzen.\n5. Es sei ihm zu Alleineigentum (Eigengut aus Eingebrachtem bzw. dessen Surrogat) zuzusprechen:\na Parzelle Nr. 420, Grundbuch C.____, haltend 42 a 12 m2, Hausplatz und Garten mit Mehrfamilienhaus Nr. 20, 22, und Einstellhalle Nr. 20A an der ____strasse, sowie Mehrfamilienhaus an\nder ____strasse Nr. 9,\nb Parzelle Nr. 310, Grundbuch C.____, haltend 4 a 88 m2, Hausplatz und Garten mit Wohnhaus\nNr. 4 an der Gartenstrasse,\nc und es sei das Grundbuchamt Arlesheim anzuweisen, die unter\n5.a und 5.b hievor genannten Grundstücke zu alleinigem Eigentum zu seinen Gunsten ins\nGrundbuch einzutragen, rückwirkend auf das Datum der Einreichung der Scheidungsklage per\n24. Juli 1989 bzw. bei Parzelle Nr. 420 per August 1982,\nd die Liegenschaft in D.___, Hausplatz mit Wohnhaus; Parzelle Nr. 1372, Grundbuch E.___\n\n"}