{"Signatur": "BL_KG_001", "Spider": "BL_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2014-04-08", "HTML": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_KG_001_10-14_2014-04-08.html", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/doc/getAsset?id=efb3c16d-7219-44a6-ac55-99e8ebe4cf31&lang=de&queryLang=De&source=hitlist-search&transactionId=245050833", "Checksum": "cc2b597137f98510c1effd7a82f812ac"}, "PDF": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_KG_001_10-14_2014-04-08.pdf", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/Content/GetFacsimile?facsimileGuid=a22ed872-3f8f-4f65-b615-52c708ac3f3b", "Checksum": "2e2f172d8b16f4c3942682c417629877"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["10 14", "410 14 3"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 08.04.2014 10 14 (410 14 3)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 08.04.2014 10 14 (410 14 3)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 08.04.2014 10 14 (410 14 3)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kostenentscheid"}], "ScrapyJob": "446973/44/2337", "Zeit UTC": "11.04.2026 04:04:28", "Checksum": "624ab1c9bc037c338295b8dde134d819", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 08.04.2014 10 14 (410 14 3)\nRegeste:\nKostenentscheid\n\n6. Es stellt sich sodann die Frage, ob der geschiedene Ehemann für seinen hälftigen Kostenanteil und die ihm verbleibenden Anwaltskosten selber aufkommen kann, oder ob die\nKosten in Anwendung von Art. 107 Abs. 1 lit. c ZPO nach Ermessen zu verteilen sind oder\ndem geschiedenen Ehemann allenfalls die unentgeltliche Rechtspflege für das Scheidungsverfahren zu bewilligen ist. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat für die Berechnung des Ausstands betreffend Rechtsvertretungskosten auf die Auflistung der Vorinstanz\ngemäss Mail vom 20. Dezember 2012 abgestellt und diese insofern ergänzt, als er den\nÜberschuss von CHF 463.00 für den Monat Dezember 2012 abgezogen hat, da die Ehefrau\ndem Ehemann ab Dezember 2012 einen reduzierten Unterhaltsbeitrag von CHF 2‘882.00\nbezahlte. Weiter hat er den Aufwand für die Rechtsvertretungskosten bis und mit der vorinstanzlichen Hauptverhandlung nachgeführt und ist auf einen Ausstand von CHF 4‘325.19\ngekommen, unter Berücksichtigung der Überschüsse des Ehemannes bis November 2012\nund der Kostenvorschüsse der Ehefrau. Der Beschwerdeführer hat bei dieser Berechnung\ndie Überschüsse für die Monate Dezember 2012 bis zum Scheidungsurteil vom 20. August\n2013, welche ihm für die Bezahlung von Anwaltskosten ebenfalls zur Verfügung standen,\nnicht berücksichtigt. In der Beschwerde führte er aus, seit Dezember 2012 betrage der Überschuss noch CHF 245.00 bzw. unter Berücksichtigung des erweiterten Grundbetrags lediglich noch CHF 65.00. Die Beschwerdegegnerin entgegnet, eine Erweiterung des Grundbedarfs sei abzulehnen. Der Bedarf des Beschwerdeführers für die Monate Dezember 2012 bis\nAugust 2013 stellt sich folgendermassen dar: Grundbetrag CHF 1‘200.00, 15% Erweiterung\nCHF 180.00, Miete CHF 755.00, Krankenkasse CHF 372.00, U-Abo CHF 70.00, Steuern\nCHF 200.00. Dies ergibt einen erweiterten Grundbedarf von CHF 2‘777.00. Der Unterhaltsbeitrag betrug in diesem Zeitraum CHF 2‘882.00. Für die Krankenkassenprämienverbilligung\n\n"}