Nicht verschmutztes Abwasser ist primär versickern zu lassen (Art. 7 Abs. 2 Satz 1 GSchG). Stehen die örtlichen Verhältnisse einer Versickerung entgegen, so kann nicht verschmutztes Abwasser in ein oberirdisches Gewässer eingeleitet werden, wobei nach Möglichkeit Rückhaltemassnahmen zu treffen sind, damit das Wasser bei grossem Anfall gleichmässig abfliessen kann (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 GSchG). Niederschlagswasser (hier auch als Regen- oder Meteorwasser bezeichnet) gilt gemäss Art. 3 Abs. 3 der Gewässerschutzverordnung (GSchV) vom 28. Oktober 1998 (SR 814.201) in der Regel als nicht verschmutztes Abwasser, wenn es wie vorliegend von Dachflächen (lit. a) oder von Strassen, Wegen oder