Das Gebot von Treu und Glauben gilt indessen für alle Verfahrensbeteiligten. Vertrauensschutz geniesst nur, wer die Unrichtigkeit der Rechtmittelbelehrung nicht kennt und sie auch nicht bei gebührender Aufmerksamkeit und Sorgfalt hätte erkennen können. Rechtsuchende geniessen keinen Vertrauensschutz, wenn sie bzw. ihr Rechtsvertreter den Mangel allein schon durch Konsultierung der massgeblichen Verfahrensbestimmungen hätten erkennen können (BGE 135 III 374 E. 1.2.2.1, 134 I 199 E. 1.3.1, 124 I 255 E. 1a/aa; Häfelin/Müller/Uhlmann, a.a.O., N. 1645; Rhinow/Koller/Kiss/Thurnherr/Brühl-Moser, a.a.O., N. 1834, jeweils m.w.H.).