Kanalisationsleitungen äusserlich klar wahrnehmbar waren.10 Zwar wird gelegentlich auch der Standpunkt vertreten, dass «äusserliche Wahrnehmbarkeit» nicht bloss im Falle von oberirdisch verlaufenden Leitungen gegeben sein könne, sondern auch vorliegen könne, wenn eine Leitung unterirdisch verlaufe, solange deren Existenz aufgrund von in bestimmten Abständen vorhandenen und äusserlich gut sichtbaren Schächten offenkundig sei (BGE 97 II 371 E. 4 381 m.w.H. sowie BSK-ZGB II- REY/STREBEL, Art. 691, N 15).