Der Unterhalt von Kantonstrassen fällt sachlich in die Kompetenz der Kantone, eine Bundeskompetenz dafür gibt es nicht (§ 23 Abs. 1 lit. a des kantonalen Strassengesetzes vom 24. März 1986 [StrG, SGS 430]). Gemäss § 22 Abs. 1 StrG kann das erforderliche Land für den Bau, Ausbau oder die Korrektion einer Kantonsstrasse mit ihren Nebenanlagen alternativ im Landumlegungs-, Quar- tierplan- sowie im Enteignungsverfahren oder freihändig erworben werden. Dabei gelten für Kantonsstrassen nebst den Bestimmungen des Strassengesetzes auch die Bestimmungen des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes vom 8. Januar 1998 (RBG, SGS 400) (vgl. § 7 Abs. 2 StrG).