4.2.2 Beim ausserbuchlichen Erwerb des Eigentums an einem Grundstück besteht insofern eine Pflicht zur Eintragung im Grundbuch, als dem materiell Berechtigten erst nach erfolgter Grundbucheintragung die formelle Verfügungsbefugnis über das Grundstück zusteht (Art. 656 Abs. 2 ZGB; HERMANN LAIM, a.a.O., Art. 656 ZGB N. 36; vgl. auch HENRI DESCHENAUX, a.a.O., S. 308; bezüglich des Eigentumsübergangs infolge Fusion siehe Art. 104 Abs. 1 und 2 FusG und EHRAT/W IDMER, in Basler Kommentar, 2005, Art. 104 FusG N. 1). Die Eintragung wirkt hier nur deklaratorisch (DIETER ZOBL, a.a.O., Rn.