Massgebend ist dabei eine objektbezogene Betrachtungsweise. Wenn eine steuerpflichtige Person die Bedingungen zur Steuerbefreiung nicht mehr erfüllt, kommt es zum Widerruf der Stundung und zum personenbezogenen Nachbezug der Handänderungssteuer (Weisungen der Geschäftsleitung der Grundbuchämter des Kantons Bern vom 8. Juli 2014 bzw. vom 13. Mai 2020 betreffend Änderung des Gesetzes über die Handänderungssteuer [HG] vom 2. September 2013, angenommen in der Volksabstimmung vom 18. Mai 2014, Ziff. 2.6, abrufbar unter https://www.jgk.be.ch/jgk/de/index/direktion/organisation/gba/ weisungen.html [zuletzt am 26. April 2021 besucht]).