Mit Hilfe eines statistischen Verfahrens werden die Kosten um die unterschiedlichen strukturellen Faktoren bereinigt und damit unter den Sozialdiensten vergleichbar gemacht. Auf Basis der tatsächlichen Kosten pro Sozialdienst und der um strukturelle Faktoren korrigierten Kosten (Schätzung pro Sozialdienst) werden gemäss Artikel 80d ff. SHG die Bonus- bzw. Malus-Effekte berechnet. Bei der Gestaltung des Bonus-Malus-Systems wurden zunächst die strukturellen Faktoren ermittelt, die statistisch einen signifikanten Einfluss auf die Pro-Kopf-Kosten der Sozialdienste haben und somit Unterschiede in den Pro-Kopf-Kosten zu erklären vermögen.