Die Vorinstanz führt dazu aus, das geltende Bonus-Malus-Modell sei in einem breiten fachlichen und politischen Prozess ab dem Jahr 2008 entwickelt und konsolidiert worden. Vertreter der Praxis, der Kommunalverbände sowie Experten hätten an dessen Erarbeitung mitgewirkt. Das Modell sei auf breite Akzeptanz gestossen. Im Dezember 2009 hätten sich anlässlich einer Umfrage der Kommunalverbände 93% der bernischen Gemeinden (einwohnergewichtet gar 97%) für das Modell ausgesprochen. Sowohl das Bonus-Malus-System als auch die Berechnungsformel für die Kosteneffizienz der Sozialdienste seien somit demokratisch legitimiert.46