Das derzeitige System zur Meldung des Leerwohnungsbestandes erlaube die Einreichung sehr unterschiedlicher Werte beim BFS. Ein Wert, der je nach Erhebungsmethode ganz unterschiedlich ausfalle, tauge nicht als (Soziallast-)Faktor in einem statistischen Erklärungsmodell. Solche exogenen Faktoren müssten, um wissenschaftlichen Standards zu genügen, unbeeinflussbar sein, was beim Leerwohnungsbestand gerade nicht der Fall sei: Tendenziell würden die Gemeinden eher tiefe Werte beim BFS eingeben, um für Investoren attraktiv zu bleiben.