An dieser Stelle ist jedoch zu bemerken, dass die festgestellten Mängel der PerProMe-Studie wohl für einen Entzug der Genehmigung kaum ausreichen. Dies insbesondere, da eine Kausalität zwischen der Implantation des Peritonealnetzes und dem Tode des Versuchsteilnehmers nicht nur nicht erwiesen, sondern angesichts der zahlreichen schwerwiegenden Nebenrisiken bei Peritonitis als recht unwahrscheinlich zu werten ist. Dem steht der zu erwartende, überwiegende Nutzen der PerProMe-Studie im Hinblick auf die Verringerung von Narbenbrüchen entgegen.