Im Arbeitsraum der Kollektivunterkunft werde sie regelmässig von männlichen Bewohnern verbal belästigt. Auch in der Küche fühle sie sich durch ständiges beobachtet werden unwohl und verängstigt. Die Ungewissheit des Verfahrens, die Länge des Aufenthalts und die belastenden Lebensbedingungen hätten zu gesundheitlichen Problemen wie Ekzemen und Abszessen am ganzen Körper geführt und ihr Arzt habe ihr eine psychologische Betreuung empfohlen. Zudem befinde sich die Schule in F. , wodurch sie täglich drei Stunden für den Weg benötige, was zu ständiger Erschöpfung führe und ihre Leistungsfähigkeit im Unterricht verringere.