Aus psychologischer Sicht sei eine Unterbringung in einer Kollektivunterkunft nicht tragbar. Um eine Stabilisierung seiner psychischen Gesundheit zu ermöglichen, benötige er eine ruhige und sichere Wohnumgebung, in der er sich sicher fühle und therapeutische Massnahmen effektiv wahrnehmen könne. Die derzeitige Situation wirke retraumatisierend und verhindere jegliche Fortschritte.13 Im Bericht vom 16. April 2025 betonte der behandelnde Psychotherapeut den engen Zusammenhang zwischen der Wohnsituation und dem Gesundheitszustand des Beschwerdeführers. Die aktuelle Situation verhindere eine Genesung und führe zu einer Verschlechterung.