Für Epilepsiebetroffene sei ein geregelter Schlafrhythmus, niedriger Stresspegel und konstante Routinen fundamentaler Bestandteil der Therapie. Die gleichzeitige Diagnose von posttraumatischer Belastungsstörung, Epilepsie und Depression werde in medizinischen Leitlinien als «hohe Vulnerabilität» eingestuft. Ohne Stabilisierung sei ein Therapieerfolg nachweislich stark gefährdet. Die Unterbringung in einem Mehrbettzimmer mit häufig wechselnden, emotional belasteten Mitbewohnern führe bei ihm regelmässig zu Panikattacken, Flashbacks und epileptischen Anfällen.