Laut DSM9-5 und ICD10-11 sei ein angepasstes Verhalten im sozialen Kontext kein Ausschlusskriterium für diese Diagnose. Studien würden belegen, dass sensorische Überreizung die Symptome und das Risiko von Flashbacks, Panikattacken und emotionaler Destabilisierung verstärken würden. Aus wissenschaftlicher Sicht werde bei einer posttraumatischen Belastungsstörung eine ruhige, kontrollierbare Umgebung mit Rückzugsmöglichkeiten, Sicherheit und Privatsphäre empfohlen. Für Epilepsiebetroffene sei ein geregelter Schlafrhythmus, niedriger Stresspegel und konstante Routinen fundamentaler Bestandteil der Therapie.