Diese Empfehlung basiere auf den nachfolgend ausgeführten Elementen. Bedürfnisse nach psychologischer Sicherheit: Die Umgebung der Kollektivunterkunft sei eine grosse Stressquelle, die eine klinische Stabilisierung behindere. Vermeidung von Suizidgefahr: Obwohl der Patient nicht unmittelbar vor der Tat stehe, erhöhe sich dieses Risiko erheblich, wenn er über einen längeren Zeitraum einer als unsicher empfundenen Umgebung ausgesetzt sei. Zugang zu einer angemessenen psychotherapeutischen Behandlung: Die Notwendigkeit einer regelmässigen traumazentrierten Therapie und die Schwierigkeit einer effektiven therapeutischen Arbeit in einer angstbesetzten Massenunterkunft.