Anhaltende depressive Stimmung, gelegentliche passive Suizidgedanken, die in seiner derzeitigen Unterkunft besonders ausgeprägt seien. Ein hohes Mass an Angst, das sich auf die Zukunft konzentriere. Erhebliche soziale Isolation und Verlust von sicheren Bezugspunkten. Schlaflosigkeit und nächtliche Hypervigilanz aufgrund der als unsicher empfundenen Umgebung des Lagers. Reizbarkeit und emotionale Erschöpfung im Zusammenhang mit der Massenunterkunft. Der Patient habe wiederholt zum Ausdruck gebracht, dass er die Lebensbedingungen in der Kollektivunterkunft nicht ertragen könne und habe die Umgebung als eine Hauptquelle von Angst und psychischer Belastung beschrieben.