Aus diesem Grund würden der Leitung der Kollektivunterkunft Informationen fehlen. Zudem habe sie im Gegensatz zu seinem Arzt und seiner Psychologin nicht die nötige Fachkompetenz zur Beurteilung seiner physischen und psychischen Belastungen. Bei seiner Ankunft in der Schweiz sei er während vier Monaten in einem unterirdischen Lager untergebracht worden, was zu Schlafproblemen, Ängsten, Einsamkeit und einer depressiven Verstimmung geführt habe. Der Verlust von Familie, Heimat, Arbeit, Zuhause sowie jeglichem persönlichen Besitz und Zugehörigkeitsgefühl habe beim Beschwerdeführer Entwurzelungserlebnisse, Ängste, Resignationsgefühle, Traurigkeit und Ohnmachtsgefühle ausgelöst.