Gemäss vorliegenden Akten ist aktuell weder ein weiterer Eingriff noch eine Chemotherapie geplant. Folglich bestehen keine Hinweise, dass aktuell ein erhöhtes Infektionsrisiko vorliegt, das allenfalls eine spezifische individuelle Verletzlichkeit begründen könnte. Ergänzend ist festzuhalten, dass im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung am 21. Oktober 2024 mehr als zwei Wochen seit der Operation vergangen sind. Der kritische Zeitrahmen für eine postoperative Infektion dürfte somit bereits damals überstanden und folglich für die Beurteilung des Gesuchs nicht mehr massgebend gewesen sein.