8. Mit E-Mail vom 19. Januar 2021 meldete ein Apotheker gegenüber der Vorinstanz seine Bedenken bezüglich der Pharmakotherapie einer Patientin des Beschwerdeführers. Die Psychopharmaka seien aus seiner Sicht in zu schnellen Wechseln und unüblichen bis heiklen Dosierungen verschrieben oder abrupt gestoppt worden. Auch die Dokumentation des Beschwerdeführers sei fragwürdig. Sie hätten mehrfach einen «Fresszettel» mit Dosierungsänderungen von Medikamenten, welche noch gar nicht verordnet oder bereits in dieser Dosierung im Dosette gewesen seien, erhalten. Der psychische Zustand der Patientin habe sich massiv verschlechtert und ihre soziale Abhängigkeit habe zugenommen.