Wie in den ärztlichen Berichten klar dargelegt werde, würden die aktuellen Bedingungen ihren psychischen Zustand erheblich verschlechtern. Um das Wohlbefinden der Beschwerdeführerin und ihre psychische Gesundheit zu gewährleisten, sei es notwendig, dass sie in eine eigene Wohnung umziehen könnten.18 Weiter berichten die Beschwerdeführenden von verstörenden Blicken der Männer in den Fluren, wenn sie in den Speisesaal gingen. Sie müssten in der Küche der Kollektivunterkunft kochen und Geschirr spülen, die von mehr als 200 Menschen genutzt werde, fast alle davon seien Männer.