Ist die hauptverantwortliche Apotheke in L._, so übernimmt eine Apotheke aus F. den Pikettdienst und umgekehrt. So wird sichergestellt, dass Patient:innen aus F. und L. innert der geforderten Zeit das benötigte Medikament erhalten.»23 Daraus folgt, dass Patientinnen und Patienten in L. , selbst wenn eine Apotheke in F. den Primärdienst übernimmt und somit Anrufe entgegennimmt, ihre Arzneimittel weiterhin in L. beziehen können. Das heisst, der Zugang zu Arzneimitteln ist sowohl in F. als auch in L. jederzeit innerhalb der vom Apothekerverband aufgestellten Richtlinie von 30 Minuten gewährleistet.