Es sei nicht vorstellbar, dass alle Kinder gleichzeitig ohne jegliches Bedürfnis, welches durch die alleinige Fachperson aufgenommen werden müsse, ihre Siesta verrichten würden. Zudem erscheine die tägliche Vor- und Nachbereitung der Essenssequenz ein zeitintensives Ritual, welches mit sich bringe, dass im Alltag weniger Zeit für Freispiel oder individuelle bedürfnisangepasste Interaktion bestehe. Zu guter Letzt habe die Beschwerdeführerin während des gesamten Tages (ab Kochen vor Öffnung der Kindertagesstätte bis zur Schliessung der Kindertagesstätte) keine Möglichkeit zur Pause, entsprechend bleibe ihre Regenerationszeit gänzlich aus.