Der Aufenthalt in der Kollektivunterkunft sei für sie sehr belastend. Sie habe mit ihrem Mann und ihrem drei Monate alten Kind nur ein Zimmer und müsse sich die Küche, das WC und das Badezimmer mit anderen Familien teilen. Dies sei für sie sehr schlimm. Sie könne daher kaum mehr schlafen und würde sich immer mehr ins Zimmer zurückziehen. Die Patientin habe berichtet, dass sie zuvor noch nie psychische Probleme gehabt habe, nun aber durch diese Wohnsituation oft gereizt und unkontrolliert reagiere. Sie habe daher oft auch Streit mit ihrem Ehemann. Als mögliche Intervention sehe sie einzig einen Umzug in eine eigene Wohnung.