Den ergänzenden Angaben des Abklärungsberichts ist zusammengefasst folgende Anamnese zu entnehmen: Die Beschwerdeführerin habe mehrere Verhaftungen und Verluste von nahen Angehörigen erlebt. Sie habe sich politisch engagiert und sei aufgrund dessen bedroht worden. Sie habe sich geweigert, als Spitzel tätig zu werden. Daraufhin sei sie vergewaltigt worden. Sie leide an Intrusionen, Flashbacks und Albträumen aufgrund der sexuellen Gewalt. Sie habe ständig Angst, dass sie dasselbe wieder erleben könnte, sei schreckhaft, habe Ein- und Durchschlafstörungen und Konzentrationsstörungen. Sie erwache nachts ab dem kleinsten Geräusch. Sie habe Angst vor Ruhe.