Durch die ständige Angespanntheit sei sie immer müde, könne jedoch aufgrund der gleichen Symptome nicht schlafen. Die Bewältigung des Alltags in einer Kollektivunterkunft bedeute durch die Symptome einen sehr grossen Kraftaufwand für sie. Solange sie in einer Kollektivunterkunft lebe, sehe sie keine Möglichkeit, dass sich ihr Zustand verbessere. Um ihre Posttraumatische Belastungsstörung zu behandeln, werde sie bei ihrer Psychotherapeutin eine traumafokussierte Expositionstherapie beginnen. Gemäss ihrer Psychotherapeutin sei dabei eine anfängliche Zustandsverschlechterung zu erwarten, weil die vorherrschende Symptomatik kurzfristig verstärkt werde.