Tod aufgrund eklatanter Verletzungen ihrer Menschen- und Bürgerrechte seien bei ihr eine schwere posttraumatische Belastungsstörung, Depressionen und wiederkehrende Panikattacken diagnostiziert worden. Diese Zustände seien eine direkte Folge der Ungewissheit, der sie in der Kollektivunterkunft ausgesetzt gewesen sei, nachdem es ihr gelungen sei, aus ihrem Heimatland zu flüchten. Die Inanspruchnahme psychiatrischer Hilfe sei unumgänglich gewesen und habe zur Einnahme von Medikamenten geführt. Im ärztlichen Bericht werde besonders hervorgehoben, dass der Hauptfaktor, der zu ihrem Trauma und ihrer Störung beigetragen habe, die schwierigen Bedingungen in der Lagerumgebung seien.