Damit beruft sich die Beschwerdeführerin auf das Gleichbehandlungsgebot, das in Art. 8 Abs. 1 BV34 und Art. 10 Abs. 1 KV35 als verfassungsmässiges Recht verankert ist. Das Gleichbehandlungsgebot besagt, dass Gleiches nach Massgabe seiner Gleichheit gleich und Ungleiches nicht nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich zu behandeln ist.36 33 CHF 37'772.75 (Vorfinanzierung) - CHF 12'487.80 (Kostenbeteiligung) 34 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV; SR 101) 35 Verfassung des Kantons Bern vom 6. Juni 1993 (KV, BSG 101.1) 36 BGE 138 I 225 E. 3.6.1.