Dort habe sie schwere Belastungssituationen miterlebt, wie gewalttätige Auseinandersetzungen, Messerstechereien, Bedrohung durch intoxikierte Mitmenschen, Einbrechen von Männern in die Frauendusche etc. In der vorherigen Asylunterkunft sei eine Nachtsperre implementiert und Nachtkontrollen mit Zimmerrunden durchgeführt worden. Hierunter hätten das Angstgefühl und die Hilflosigkeit zugenommen. Bilder dieser Erlebnisse würden der Beschwerdeführerin 2 vor den Augen erscheinen und würden ihr nicht erlauben, ihr Zimmer zu verlassen. Nachts habe sie Angst einzuschlafen und werde durch jedes Geräusch wach.