Im Verlauf sei es zu einer sichtbaren Verbesserung der Stimmung und des Antriebs gekommen. Die Beschwerdeführerin 2 sei aufgehellter und beteiligter und selbständiger im Kontakt mit dem Behandlungsteam und Mitpatienten erlebt worden. Die Patientin habe berichtet, sich auf der Station viel sicherer und wohler zu fühlen als in der Unterkunft, weshalb sie und auch ihre Tochter besser schlafen würden. Im Kontakt mit ihrer Tochter sei die Beschwerdeführerin 2 als zugewandt und fürsorglich erlebt worden, mit Verbesserung der depressiven Symptomatik habe sie sich auch aktiver mit der Tochter beschäftigt.