die Umgebung in der Kollektivunterkunft und die Bedrohung durch ihr Herkunftsland und die Herkunftsfamilie sowie in Bezug auf das laufende Rekursverfahren zum Asylentscheid mit unklarer Zukunftsperspektive bestanden. Sie habe zunächst viel Zeit schlafend im verdunkelten Zimmer, oft in Gesellschaft des Ehemannes verbracht und auch Mahlzeiten zunächst selten mit den Mitpatientinnen eingenommen. Im Verlauf und mit Ermutigung durch das Behandlungsteam habe sich die Beschwerdeführerin 2 zunehmend aktiver am Stationsalltag beteiligt. Im Verlauf sei es zu einer sichtbaren Verbesserung der Stimmung und des Antriebs gekommen.