Das Erfordernis der Objektivität verlangt, dass die Werbung der Medizinalperson objektiv richtig, also wahr ist. Es verbietet jegliche Täuschung und wird durch das Verbot der Irreführung ergänzt. Täuschung und Irreführung unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Intensität. Täu- 5 Bundesgesetz über die universitären Medizinalberufe vom 23. Juni 2006 (Medizinalberufegesetz, MedBG; SR 811.11) 6 Zum Ganzen: Botschaft zum Bundesgesetz über die universitären Medizinalberufe vom 3. Dezember 2004, BBl 2005 173, Ziff. 2.6, S. 228 7 Fellmann, in: Ayer/Kieser/Poledna/Sprumont (Hrsg.), Kommentar zum Medizinalberufegesetz, Basel 2009, Art. 40