{"Signatur": "BE_VB_003", "Spider": "BE_Weitere", "Datum": "2019-08-08", "PDF": {"Datei": "BE_Weitere/BE_VB_003_2018-GEF-1594_2019-08-08.pdf", "URL": "https://www.gsi.be.ch/content/dam/gsi/dokumente-bilder/de/ueber-uns/generalsekretariat/rechtsabteilung/rechtssprechung/rechtsprechung-alt/2018/2018-gef-1594-anonymisiert.pdf", "Checksum": "7b79423fec07436b7be5e3b6f2c39f8e"}, "Scrapedate": "2025-07-24", "Num": ["2018.GEF.1594"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Bern Verwaltungsbehörden Gesundheits-, Sozial und Integrationsdirektion 08.08.2019 2018.GEF.1594"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Autorités administratives Direction de la santé, des affaires sociales et de l'intégration 08.08.2019 2018.GEF.1594"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bern Verwaltungsbehörden Gesundheits-, Sozial und Integrationsdirektion"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Autorités administratives Direction de la santé, des affaires sociales et de l'intégration"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Berna  Gesundheits-, Sozial und Integrationsdirektion"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Abgeltung der kommunalen Dienste im Bereich Kindes- und Erwachsenenschutz"}], "ScrapyJob": "446973/73/41", "Zeit UTC": "24.07.2025 02:26:00", "Checksum": "06332a48a6e8bcb7d59ea8dd758d5d1e", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bern Verwaltungsbehörden Gesundheits-, Sozial und Integrationsdirektion 08.08.2019 2018.GEF.1594\nRegeste:\nAbgeltung der kommunalen Dienste im Bereich Kindes- und Erwachsenenschutz\n\nGesundheits- Direction de la santé\nund Fürsorgedirektion publique et de la\ndes Kantons Bern prévoyance sociale\ndu canton de Berne\n\nRathausgasse 1\nPostfach\n3000 Bern 8\nTelefon +41 (31) 633 79 20\nTelefax +41 (31) 633 79 09\nwww.gef.be.ch\n\nReferenz: kr\n2018.GEF.1594\n\nB E S C H W E R D E E N T S C H E I D vom 8. August 2019\n\nin der Beschwerdesache zwischen\n\nEinwohnergemeinde X.___\nBeschwerdeführerin\n\ngegen\n\nSozialamt (SOA), Rathausgasse 1, Postfach, 3000 Bern 8\nVorinstanz\n\nbetreffend Abgeltung der kommunalen Dienste im Bereich Kindes- und Erwachsenenschutz\nfür das Jahr 2013 (Verfügung der Vorinstanz vom 16. Oktober 2018)\n\nI. Sachverhalt\n\n1. Am 31. Mai 2014 hatte das Sozialamt (fortan: Vorinstanz) für das Jahr 2013 eine Verfügung über die Abrechnung der Sozialhilfeaufwendungen, Bonus-Malus in der wirtschaftlichen Hilfe und den Kindes- und Erwachsenenschutz (KES) erlassen. Hiergegen führte die\nEinwohnergemeinde X.___ (fortan: Beschwerdeführerin) am 26. Juni 2014 bei der Gesund-\nheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (GEF) Beschwerde und verlangte für das Jahr\n2013 die vollumfängliche Abgeltung ihrer Aufwendungen im Bereich KES bzw. die Abgeltung\nGesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern\n\ndurch Vollkostenpauschalen. Mit Beschwerdeentscheid vom 23. April 2015 wies die GEF die\nBeschwerde ab.1\n\n2. Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin am 20. Mai 2015 Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Mit Urteil vom 2. Dezember 2016 hob das Verwaltungsgericht des Kantons Bern\nden Beschwerdeentscheid vom 23. April 2015 auf und wies die Sache zum neuen Entscheid\nan die Vorinstanz zurück.2\n\n3. Mit Verfügung vom 28. April 2017 setzte die Vorinstanz für die Aufwendungen der Beschwerdeführerin im Bereich KES in den Jahren 2013 bis 2015 eine zusätzliche Entschädigung von CHF 761'643.55 fest. Gegen diese Verfügung erhob die Beschwerdeführerin am\n31. Mai 2017 Beschwerde bei der GEF. Am 7. Juli 2017 hob die Vorinstanz die angefochtene\nVerfügung vom 28. April 2017 aufgrund formeller Mängel auf und stellte eine vertiefte Prüfung\nder Rügen betreffend Umsetzung der verwaltungsgerichtlichen Erwägungen in Aussicht. Die\nGEF schrieb daraufhin das Beschwerdeverfahren als erledigt vom Geschäftsverzeichnis ab.3\n\n4. Mit Verfügung vom 16. Oktober 2018 gewährte die Vorinstanz der Beschwerdeführerin\nzusätzlich zu der bereits mit Verfügung vom 31. Mai 2014 ausbezahlten Abgeltung für die\nkommunalen Dienste im Bereich KES im Jahr 2013 eine Abgeltung von CHF 299'021.36.\n\nGemäss Anhang zur Verfügung vom 16. Oktober 2018 hatte die Vorinstanz die zusätzliche\nAbgeltung wie folgt berechnet:\n\nFallkategorie CHF Fälle 2012 Betrag CHF\nAbklärung Minderjährige 2'940 214* 629'160\n(Art. 7 Abs.1 Bst. a i.V.m. Art. 3 Abs. 1 Bst. a, c, g und h ZAV4\nAbklärung generelle Bewilligung 2'940 0\n(Art. 7 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 3 Abs. 1 Bst. i ZAV)\nAbklärung Volljährige 1'170 263* 307'710\n(Art. 7 Abs. 1 Bst. b i.V.m. Art. 3 Abs. 1 Bst. a, d, e, f, g ZAV)\nMandat Minderjährige 3'450 268* 924'600\n(Art. 7 Abs. 1 Bst. c i.V.m. Art. 3 Abs. 1 Bst. b ZAV)\nMandat Erwachsene 3'180 277* 880'860\n(Art. 7 Abs. 1 Bst. d i.V.m. Art. 3 Abs. 1 Bst. b ZAV)\nPflegekinderaufsicht und Passung 720 50** 36'000\n\n1 Vgl. Akten des Beschwerdeverfahrens GEF.2014-11449\n\n2 Vgl. Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren 100.2015.160\n\n3 vgl. Akten des Beschwerdeverfahrens GEF.2017-0627\n4 Verordnung vom 19. September 2012 über die Zusammenarbeit der kommunalen Dienste mit den Kindes- und\n\nErwachsenenschutzbehörden und die Abgeltung der den Gemeinden anfallenden Aufwendungen (ZAV;\nBSG 213.318)\nSeite 2 von 24\nGesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern\n\n"}