Dem Problem kann auf einfache Weise dadurch entgegen gewirkt werden, indem mehr Antwortoptionen zur Auswahl gestellt werden. Ist beispielsweise aus drei oder mehr Antwortmöglichkeiten zu wählen, so verringert sich die Möglichkeit, auf den Zufall zu bauen, bereits deutlich. Sollte die Prüfungsbehörde aber auch unter diesen Voraussetzungen dem Ergebnis von Multiple-Choice-Sequenzen in der Prüfung misstrauen, so liegt es in ihrem Ermessen, auf diese Prüfungsmethode gänzlich zu verzichten. Für die Erziehungsdirektion erweist sich damit die Bewertungsmethode mit Punkteabzügen für falsche Antworten zur Erreichung des angestrebten Ziels als nicht erforderlich.