Gemäss Rechtsprechung kann auf das Erfordernis der Aktualität verzichtet werden, wenn es um Fragen von grundsätzlicher Bedeutung geht, die sich jederzeit unter gleichen oder ähnlichen Umständen wieder stellen und die wegen der Dauer des Verfahrens kaum je rechtzeitig einer endgültigen Beurteilung zugeführt werden könnten. Fragen von grundsätzlicher Bedeutung sind insbesondere dann anzunehmen, wenn vergleichbare Problemstellungen bisher nicht oder nur teilweise zu behandeln waren (vgl. Pflüger, Art. 65 N. 19 f. mit Hinweisen auf die Rechtsprechung).