Einerseits deuten bereits die Pluralformen "Lesestrategien" und "Arbeitstechniken" darauf hin, dass der Zugang und Umgang mit literarischen Texten und Sachtexten sich auf verschiedene Weise vollziehen kann. Andererseits wären beispielsweise blinde Schülerinnen und Schüler bei einer Festlegung auf den klassischen Lesevorgang vom gymnasialen Bildungsgang faktisch ausgeschlossen. Wie dargelegt können beispielsweise blinde Schülerinnen und Schüler auch in Prüfungen von Assistenzpersonen unterstützt werden, welche Aufgabenstellungen erläutern, Diagramme, Grafiken und Bilder verbalisieren und die Orientierung in längeren Texten erleichtern (Studer, S. 228).