Der Trainingseffekt, der entstehe, wenn man regelmässig viel Text auf rein visuelle Weise lese, gehe verloren. Der Einsatz des Lesestifts oder das laute Vorlesen von Prüfungsaufgaben vor der ganzen Klasse sei auf der Stufe Gymnasium nicht mehr verhältnismässig. Mit fortschreitendem Bildungsgang steige, bedingt durch das zunehmende Anspruchsniveau, auch das zu bewältigende Textvolumen einer Aufgabe. Es sei möglich, dass für das Bearbeiten/Lösen einer Aufgabe der Inhalt eines Textes von einer A4-Seite oder mehr vorausgesetzt werde. Ein Text dieses Umfangs könne nicht vor der ganzen Klasse laut vorgelesen werden.