Die Gutachterin hält ferner fest, im Perimeter der geplanten Geschwindigkeitsbeschränkung seien in der Unfallstatistik von 2018 bis 2022 zehn Unfälle registriert worden. Es handle sich mehrheitlich um Ein- und Abbiegeunfälle, auch sei es zu einem Auffahrunfall vor dem Fussgängerstreifen auf der Kirchstrasse gekommen. Tempo 30 trage massgeblich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei. Der Anhalteweg werde quasi halbiert. Den einbiegenden Fahrzeugen und den querenden Fussgängern kämen die bei Tempo 30 erhöhte Wahrnehmbarkeit und der längere Reaktionszeitraum zugute. Falls doch ein Unfall passieren sollte, seien zudem die Unfallfolgen geringer als bei höheren Geschwindigkeiten.