Tatsächlich ist dieser geplante Sammler mit einem Volumen von 700 m3 nur auf ein HQ30 dimensioniert. Bei einem Hochwasserereignis grösser als HQ30 wird das vorhandene Auffangvolumen des Geschiebesammlers Oeyetli von 700 m3 überschritten und das überschüssige Geschiebematerial bis zu einem HQ100 in den weiteren Bachverlauf in Richtung Saane transportiert und bei einem Ereignis grösser als HQ100 teilweise im Bereich oberhalb des Sammlers in Richtung Landwirtschaftsland übersaren (Technischer Bericht, S. 73 und 75). Richtig ist, dass zur Begründung für den Geschiebesammler Oeyetli der Schutz des Baugebiets bis zu einem HQ100 herangezogen wird, was nicht zu beanstanden ist.