Eine Analyse hat gezeigt, dass auch nach dem Ereignis von 2010 verschiedene Schwachstellen bestehen: Ungenügende Hochwassersicherheit und Geschiebetransportkapazität im Rüebeldorf, ein Verklausungsrisiko bei Brücken sowie fehlende Sohlen- und Ufersicherungen. Dementsprechend wurde das Risiko für massive Schäden bei weiteren grossen Niederschlagsereignissen für das Rüebeldorf als immer noch sehr hoch eingestuft.31 Gemäss der Risikostrategie sind in Bauzonen bei einem HQ100 bereits bei einem Ereignis von mittlerer Intensität Schutz- oder Vorsorgemassnahmen nötig.