Vorausgesetzt, der in der ersten Ausbauetappe des Hochwasserschutzkonzepts bereits realisierte Geschiebesammler beim Holzlagerplatz sei voll funktionstüchtig, werde die bestehende Brücke mit anderen Worten einmal pro 100 Jahren leicht überflutet. Dass beim zweiten Hochwasserereignis vom 2. Mai 2015 Geschiebematerial bis zur Einmündung in die Saane transportiert worden sei, liege nicht an der Sohlen- und Seitenerosion unterhalb des ersten Geschiebesammlers, sondern daran, dass dieser Sammler aufgrund einer Ferienabwesenheit der verantwortlichen Person nicht richtig eingestellt und unterhalten gewesen sei.