Entsprechend hätten im Bereich Oeyetli keine Sofort- oder Notmassnahmen ergriffen werden müssen. Insbesondere habe die Oeyetlibrücke das Hochwasser unbeschadet und ohne dass es zu Verklausungen gekommen wäre überstanden, obwohl es sich um ein Hochwasser der Stufe HQ100 gehandelt habe. Aus dem Wasserbauplan sei denn auch ersichtlich, dass die Wasserlinie eines Ereignisses HQ100 knapp über der heutigen Oeyetlibrücke verlaufe. Vorausgesetzt, der in der ersten Ausbauetappe des Hochwasserschutzkonzepts bereits realisierte Geschiebesammler beim Holzlagerplatz sei voll funktionstüchtig, werde die bestehende Brücke mit anderen Worten einmal pro 100 Jahren leicht überflutet.