An Prallufern wurden erhebliche Geschiebemengen mobilisiert. Mitgerissenes Schwemmholz und Ansammlungen von Blöcken führten zu lokalen Verklausungen, bei deren Versagen es zu spontanen Ausbrüchen und damit zu einem vermutlich murgangartigen Abfluss kam. Das mitgerissene Geschiebe und Schwemmholz konnte vom Chalberhönibach auf dem Schwemmkegel Rüebeldorf nicht vollständig weitertransportiert werden. Der hier vorhandene Gefällsknick im Längenprofil des Baches vermindert die Transportkapazität des Baches markant. Die Ablagerungen verursachten ein Verfüllen des Bachbettes und anschliessend seitliche Ausbrüche.