Um einer Erhöhung der Hochwasserrisiken entgegenzuwirken, seien gemäss dem technischen Bericht vom August 2013 flankierende Hochwasserschutzmassnahmen erforderlich. Dem OIK I sei nicht bekannt, dass solche flankierenden Massnahmen bereits realisiert worden wären. Das Fachgutachten Geschiebehaushaltsstudie Simme, Abschnitt Chirel-Kander vom Oktober 2009 komme im technischen Bericht zum Schluss, beim Hochwasser 2005 seien drei Rampenbauwerke zwischen dem Wehr Port und Mündung in die Kander wegen des Geschieberückhalts oberhalb der Wehranlage wesentlich stärker von Erosionsschäden betroffen gewesen seien, als sie dies ohne Wehranlage gewesen wären.