Auf der linken Seite und hinter dem Kolk erfolgte mit der Zeit eine Auflandung. Der ursprünglich auf die ganze Breite verteilte Abfluss konzentriere sich deshalb in einer Rinne und kippe nach und nach auf die linke Seite. Damit sei erstellt, dass die Geschiebeablagerungen und übrigen sohlmorphologischen Veränderungen unterhalb der Schwelle nicht auf die Kraftwerksfassung zurückzuführen seien. Der Betrieb der Anlage aber auch die Modelluntersuchungen zum Umbau der Anlage hätten aufgezeigt, dass eine Beeinflussung der Kandersohle zum Beispiel durch Spülungen nur im unmittelbaren Nahbereich der Fassung möglich sei.