Die Gefahr eines Nadelöhrs sei ausgeschlossen, weil das Verkehrsaufkommen auf dem betroffenen Strassenabschnitt lediglich knapp 2'700 Fahrzeuge pro Tag betrage. Die Verkehrsmassnahme diene dazu, die Kinder keinen vermeidbaren Gefahren auszusetzen. Kinder seien in der Gruppe manchmal übermütig und vergesslich. Unter diesen Umständen könne ein Tritt auf die Strasse im falschen Moment fatal sein. Tiefere Geschwindigkeiten auf der Strasse seien in diesen Fällen aufgrund massiv kürzerer Bremswege resp. Aufprallgeschwindigkeiten von bedeutendem Nutzen, um den Schutz der Schulkinder zu erhöhen.